Elektro / Elektronik

Berufskundeunterricht für Lernende der Berufe Elektroinstallateur/-in EFZ, Montage-Elektriker/-in EFZ, Zusatzlehre für Montage-Elektriker/-in, Elektroplaner/-in EFZ, Telematiker/-in EFZ, Elektroniker/-in EFZ, Multimediaelektroniker/-in sowie Stütz-, Förderkurse und Freifächer. Weiterbildungskurse für Berufsleute in SPS-Programmierung, Fehler- und Störungssuche, Digitaltechnik und Workshop Siemens Logo Modul.

Elektroinstallateur/in EFZ

Bildungsverordnung vom 27. April 2015

Definition des Berufsbildes

Elektroinstallateure und Elektroinstallateurinnen EFZ zeichnen sich insbesondere durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:

  • Sie erstellen elektrische Installationen und nehmen Anlagen in Betrieb.
  • Sie instruieren Kunden über die funktionelle Handhabung und den energieeffizienten Einsatz von Energieverbrauchern und Anlagen der Gebäudesystemtechnik.
  • Sie unterhalten die elektrischen Systeme und beheben Störungen.
  • Sie haben bezüglich ihres Arbeitsortes eine hohe Mobilitätsbereitschaft, zeichnen sich aus durch ausgeprägtes technisches Verständnis, ein hohes Sicherheitsbewusstsein und eigenverantwortliches Handeln.

Die Ausbildung der ersten Elektroinstallateure und Elektroinstallateurinnen EFZ startete im August 2007.

Lehrdauer

4 Jahre
Berufsschulunterricht 1 Tag/Woche
im 2. und 3. Semester ein zweiter Schultag alle 2 Wochen

Zwischenprüfung

Es findet keine Zwischenprüfung statt.
Gemäss Artikel 17 der Bildungsverordnung hat im zweiten Semester eine Standortbestimmung zu erfolgen.
Bei ungenügenden Leistungen in der Berufsfachschule (Berufskenntnisse und Allgemeinbildung) oder im überbetrieblichen Kurs erfolgt zwingend eine schriftliche Mitteilung durch den jeweiligen Bildungsort an die Vertragspartner sowie die kantonale Behörde.
Nach Eingang der Mitteilung veranlasst der Berufsbildner die notwendigen Massnahmen.

Qualifikationsverfahren

Ende des 8. Semesters
Die Prüfung ist in Qualifikationsbereiche aufgeteilt:

  • Praktische Arbeit (ca. 21 Stunden)
  • Berufskenntnisse (ca. 6 Stunden)
  • Allgemeinbildung (nach kantonalem Reglement)

Überbetriebliche Kurse

Die überbetrieblichen Kurse haben den Zweck, zu Beginn die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufs einzuführen.
Später ergänzen sie die berufliche Praxis und die schulische Bildung.
Die Lernenden haben die in den Kursen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Lehrbetrieb anzuwenden und zu vertiefen.
Der Besuch der Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch (gemäss VSEI Bildungsplan vom 10.12.2006).

Umfang

1. Lehrjahr ca. 12 Tage.
2. bis 4. Lehrjahr drei weitere Kurse von 8 bis 12 Tagen.
Im letzten Semester der Ausbildung finden keine Kurse mehr statt.

Montage-Elektriker/-in EFZ

Definition des Berufsbildes

Montage-Elektriker/-innen EFZ zeichnen sich insbesondere durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:

  • Sie befassen sich hauptsächlich mit Installations- und Montagearbeiten an elektrischen Anlagen.
  • Sie legen im Rohbau die Leitungsrohre ein, setzen Unterputzkästen für die Montage der Apparate und montieren Kabeltrassees.
  • Sie ziehen Kabel und Drähte ein und schliessen die Apparate und Geräte an.
  • Sie haben bezüglich ihres Arbeitsortes eine hohe Mobilitätsbereitschaft und finden sich auch in einem rauen Arbeitsumfeld zurecht, wo Kraft und handwerkliches Geschick gefragt sind.

Die Ausbildung der ersten Montage-Elektriker/-innen EFZ startete im August 2007.

Lehrdauer

3 Jahre
Berufsschulunterricht 1 Tag/Woche

Zwischenprüfung

Es findet keine Zwischenprüfung statt.
Gemäss Artikel 17 der Bildungsverordnung hat im zweiten Semester eine Standortbestimmung zu erfolgen.
Bei ungenügenden Leistungen in der Berufsfachschule (Berufskenntnisse und Allgemeinbildung) oder im überbetrieblichen Kurs erfolgt zwingend eine schriftliche Mitteilung durch den jeweiligen Bildungsort an die Vertragspartner sowie die kantonale Behörde.
Nach Eingang der Mitteilung veranlasst der Berufsbildner die notwendigen Massnahmen.

Qualifikationsverfahren

Ende des 6. Semesters
Die Prüfung ist in Qualifikationsbereiche aufgeteilt:

  • Praktische Arbeit (ca. 14 Stunden)
  • Berufskenntnisse (ca. 4 Stunden)
  • Allgemeinbildung (nach kantonalem Reglement)
  • Überbetriebliche Kurse

Überbetriebliche Kurse

Die überbetrieblichen Kurse haben den Zweck, zu Beginn die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufs einzuführen. Später ergänzen sie die berufliche Praxis und die schulische Bildung. Die Lernenden haben die in den Kursen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Lehrbetrieb anzuwenden und zu vertiefen.
Der Besuch der Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch (gemäss VSEI Bildungsplan vom 10.12.2006).

Umfang
1. Lehrjahr mindestens 12 Tage
2. bis 3. Lehrjahr je einen weiteren Kurs von je 4 bis 8 Tagen
Im letzten Semester der Ausbildung finden keine Kurse mehr statt.

Zusatzlehre Montage-Elektriker/in zu Elektroinstallateur/in EFZ

Definition des Berufsbildes

Es gilt das Berufsbild des Elektroinstallateurs bzw. der Elektroinstallateurin EFZ

Ausbildungskonzept

Das Ausbildungskonzept des VSEI sieht für gute Montage-Elektriker/innen eine 2-jährige Zusatzlehre vor.

Die TBZ hat in Zusammenarbeit mit dem Elektro-Bildungszentrum (EBZ) des Berufsverbandes ein besonderes Ausbildungskonzept entwickelt, um gute Montage-Elektriker in zwei Jahren erfolgreich zum Lehrabschluss als Elektroinstallateur/in EFZ zu führen.

Lehrdauer

2 Jahre
Berufsschulunterricht 1 Tag/Woche

Zwischenprüfung

Es findet keine Zwischenprüfung statt.

Qualifikationsverfahren

Ende des 4. Semesters
Die Prüfung ist in zwei Qualifikationsbereiche aufgeteilt:
– praktische Arbeit ca. 21 Stunden
– Berufskenntnisse ca. 6 Stunden

Überbetriebliche Kurse

Die überbetrieblichen Kurse haben den Zweck, die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufs einzuführen. Später ergänzen sie die berufliche Praxis und die schulische Bildung. Die Lernenden haben die in den Kursen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Lehrbetrieb anzuwenden und zu vertiefen.

Der Besuch der Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch. VSEI-Lehrplan für überbetriebliche Kurse vom 1.1.2000. Umfang: Die Kurskommission teilt den Stoffumfang auf je einen Kurs von 2 und 3 Wochen Dauer auf. Im letzten Semester der Ausbildung finden keine Kurse mehr statt.

 

 

Elektroplaner/in EFZ

Bildungsverordnung vom 20. Dezember 2006

Definition des Berufsbildes

Elektroplaner/innen EFZ zeichnen sich insbesondere durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:

  • Sie projektieren elektrische Starkstromanlagen zur Energieversorgung und effizienten Energienutzung, Schwachstrom-, Kommunikations- und Sicherheitsanlagen sowie Anlagen der Gebäudeautomation.
  • Sie koordinieren und begleiten Projekte bis zur Übergabe an die Kunden und optimieren die Anlagen bei Bedarf nach der Inbetriebnahme.
  • Sie bearbeiten an ihrem Hauptarbeitsplatz im Büro mittels Zeichnungsprogramm (CAD) und Planungssoftware die Projekte. Einzelne zeichnerische Tätigkeiten führen sie auch von Hand aus.
  • Sie machen Abklärungen auf der Baustelle oder in Anlagen und halten Besprechungen mit externen Stellen ab.

Die Ausbildung der ersten Elektroplaner/-innen EFZ startete im August 2007.

Lehrdauer

4 Jahre
Berufsschulunterricht 1 Tag/Woche
im 2. und 3. Semester ein zweiter Schultag alle 2Wochen

Zwischenprüfung

Es findet keine Zwischenprüfung statt.
Gemäss Artikel 17 der Bildungsverordnung hat im zweiten Semester eine Standortbestimmung zu erfolgen.
Bei ungenügenden Leistungen in der Berufsfachschule (Berufskenntnisse und Allgemeinbildung) oder im überbetrieblichen Kurs erfolgt zwingend eine schriftliche Mitteilung durch den jeweiligen Bildungsort an die Vertragspartner sowie die kantonale Behörde. Nach Eingang der Mitteilung veranlasst der Berufsbildner die notwendigen Massnahmen.

Qualifikationsverfahren

Ende des 8. Semesters

Die Prüfung ist in Qualifikationsbereiche aufgeteilt:

– Praktische Arbeit (ca. 20 Stunden)
– Berufskenntnisse (ca. 4-5 Stunden)
– Allgemeinbildung (nach kantonalem Reglement)

Wichtige Informationen zum Qualifikationsverfahren finden Sie auf der Homepage der Prüfungskommission PK33 der Baugewerblichen Zeichnerberufe http://pk33-qv.ch/

Überbetriebliche Kurse

Die überbetrieblichen Kurse haben den Zweck, zu Beginn die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufs einzuführen.
Später ergänzen sie die berufliche Praxis und die schulische Bildung.
Die Lernenden haben die in den Kursen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Lehrbetrieb anzuwenden und zu vertiefen.
Der Besuch der Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch (gemäss VSEI Bildungsplan vom 20. Dez 2006).

Umfang
1. und 2. Lehrjahr je einen Kurs von 8 bis 12 Tagen
3. bis 4. Lehrjahr einen Kurs von 8 bis 12 Tagen
Im letzten Semester der Ausbildung finden keine Kurse mehr statt.

Telematiker/-in EFZ

Bildungsverordnung vom 27. April 2015

Definition des Berufsbildes

Telematiker/-innen zeichnen sich insbesondere durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:

  • Sie erstellen, konfigurieren und unterhalten Telematik-Anlagen und Netzwerke.
  • Sie instruieren die Kunden über die Leistungsmerkmale und die Handhabung der Kommunikationsgeräte.
  • Sie haben bezüglich ihres Arbeitsortes eine hohe Mobilitätsbereitschaft und zeichnen sich aus durch ausgeprägtes technisches Verständnis, hohe Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung und eigenverantwortliches Handeln.

Die Ausbildung der ersten Telematiker/-innen EFZ startete im August 2007.

Lehrdauer

4 Jahre

Berufsschulunterricht
im 1. Semester 1 Tag/Woche
im 2. bis 3. Semester 2 Tage/Woche
im 4. bis 8. Semester 1 Tag/Woche

Zwischenprüfung

Es findet keine Zwischenprüfung statt.
Gemäss Artikel 17 der Bildungsverordnung hat im zweiten Semester eine Standortbestimmung zu erfolgen.
Bei ungenügenden Leistungen in der Berufsfachschule (Berufskenntnisse und Allgemeinbildung) oder im überbetrieblichen Kurs erfolgt zwingend eine schriftliche Mitteilung durch den jeweiligen Bildungsort an die Vertragspartner sowie die kantonale Behörde. Nach Eingang der Mitteilung veranlasst der Berufsbildner die notwendigen Massnahmen.

Qualifikationsverfahren

Ende des 8. Semesters

Die Prüfung ist in Qualifikationsbereiche aufgeteilt:

– Praktische Arbeit (ca. 14 Stunden)
– Berufskenntnisse (ca. 6 Stunden)
– Allgemeinbildung (nach kantonalem Reglement)

Überbetriebliche Kurse

Die überbetrieblichen Kurse ergänzen die berufliche Praxis und die schulische Bildung.
Mit projektbezogenen Kurseinheiten werden entsprechend dem Ausbildungsstand Telematik-Anlagen realisiert, konfiguriert und in Betrieb genommen.
Die erarbeiteten Kenntnisse werden im Lehrbetrieb vertieft und auf produktspezifische Anwendungen übertragen.

Der Besuch der Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch (gemäss VSEI Bildungsplan vom 10.12.2006).

Umfang

  1. Lehrjahr  6 Tage zu 8 Stunden
  2. Lehrjahr  8 Tage zu 8 Stunden
  3. Lehrjahr  12 Tage zu 8 Stunden
  4. Lehrjahr  8 Tage zu 8 Stunden (Im letzten Semester der Ausbildung finden keine Kurse mehr statt.)

Elektroniker/in EFZ

Verordnung über die berufliche Grundbildung vom 3. November 2008.

Definition des Berufsbildes

Elektroniker/innen EFZ entwickeln und realisieren in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten elektronische Hard- sowie Software. Sie wirken mit beim Bearbeiten von Aufträgen oder Projekten, beim Planen und Überwachen von Herstellungsprozessen für Elektronikprodukte und sie erstellen technische Dokumente. Zudem fertigen sie elektronische Geräte und Anlagen an, führen Mess- und Prüfarbeiten, Inbetriebsetzungen oder Instandhaltungen aus.

Lehrdauer

Die berufliche Grundbildung dauert 4 Jahre
Berufsschulunterricht:
1. bis 3. Lehrjahr 2 Tage/Woche
4. Lehrjahr 1 Tag/Woche
BMS Klassen: 1.bis 4. Lehrjahr 2 Tage/Woche

Teilprüfung

Gegen Ende des 4. Semesters findet eine Teilprüfung von 8 bis 12 Stunden statt.
Die Teilprüfung umfasst alle Handlungskompetenzen der Basisausbildung.
Die Prüfung umfasst die folgenden Sachgebiete: Fertigungs-, Mess- und Mikrocontrollertechnik.

Qualifikationsverfahren

Die Abschlussprüfung umfasst:

– individuelle praktische Arbeit (IPA) im Umfang von 36 bis 120 Stunden, oder eine vorgegebene Prüfungsarbeit (VPA) im Umfang von 12 bis 16 Stunden
– Schriftliche Prüfung Berufskenntnisse im Umfang von 4 bis 5 Stunden
– Prüfung in Allgemeinbildung

Überbetriebliche Kurse

ÜK Elektroniker

Kurskommission (EKK)
Sekretariat Swissmechanic, Sektion Zürich, Berufsbildung
Breitistrasse 11, 8307 Effretikon
Tel. 052 343 30 48

Multimediaelektroniker/-in

Reglement vom 1. Februar 2000.

Definition des Berufsbildes

Multimediaelektroniker/-innen befassen sich mit dem Unterhalt, der Reparatur und der Installation von Geräten der Unterhaltungselektronik und dem Bereich Heim-Büro. Das Arbeitsfeld erstreckt sich von der hausinternen Signalverarbeitung (HF, Video, Audio, Daten usw.) bis hin zum Einsatz des Computers als Steuer-, Service- oder Bildbearbeitungsgerät.
Zum Pflichtenheft gehören die kompetente Beratung der Kunden, die Planung und die Offertstellung.

Lehrdauer

4 Jahre
Berufsschulunterricht:
1. und 3. Lehrjahr 2 Tage/Woche
2. und 4. Lehrjahr 1 Tag/Woche

Teilprüfung

Gegen Ende des 4. Semesters findet eine Teilprüfung von 7 Stunden statt.

Die Prüfung umfasst folgende Handlungskompetenzbereiche:
– Verbindungs-, Montage- und Lötarbeiten (ca. 4 Stunden)
– Inbetriebnahme und Funktionskontrolle von Geräten (ca. 1 Stunde)
– Installations-, Wartungs- und Serviceeinstellarbeiten (ca. 1 Stunde)
– Mess- und Prüfarbeiten (ca. 1 Stunde)

Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren umfasst:
– Die Teilprüfung am Ende des 2. Lehrjahres
– Eine individuelle Produktivarbeit als Abschlussarbeit
– Prüfung Berufskenntnisse (Basiswissen und Multimediatechnik)
– Erfahrungsnote aus dem berufskundlichen Unterricht (1. bis 8. Semester)
– Allgemeinbildung (nach kantonalem Reglement)

Überbetriebliche Kurse

Diese finden im Berufsbildungszentrum des VSRT in Grenchen statt.

Umfang
1. Lehrjahr  1 Woche
3. Lehrjahr  1 Woche

Unterlagen

Pflichtlehrmittel
Reglement über die Ausbildung und das Qualifikationsverfahren

 

Multimediaelektroniker/-in EFZ

Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung vom 1. November 2013.

Definition des Berufsbildes

Multimediaelektroniker und Multimediaelektronikerinnen EFZ installieren, warten, verkaufen und reparieren Geräte der Multimedia-Branche. Sie arbeiten häufig direkt bei der Kundschaft, aber auch im Verkaufslokal und in der Werkstatt.
Sie sind in Unternehmen der Bereiche Radio-TV, Kabel-TV, Event-Elektronik und Sicherheitstechnik tätig. Sie installieren, konfigurieren und unterhalten zum Beispiel Fernseh- und DVD-Geräte, Tablets, Smartphones, Musik-, Satelliten-, Alarm- und Überwachungsanlagen sowie Computer samt Peripheriegeräten wie z.B. Drucker oder Scanner.

Die Ausbildung erfolgt jeweils in einem von drei Schwerpunkten:

Multimediaelektroniker/innen EFZ mit Schwerpunkt Verkauf und Service
Sie beraten Kundinnen und Kunden kompetent in allen Belangen der Multimediaelektronik. Sie prüfen Geräte, analysieren Fehler und führen Reparaturen durch.

Multimediaelektroniker/innen EFZ mit Schwerpunkt Empfangs- und Übertragungsanlagen
Diese arbeiten in Radio-TV-Fachgeschäften sowie bei Kabelnetz- und Telekommunikationsfirmen. Sie berechnen, installieren und warten moderne Kabelanlagen und Übertragungsnetze in Neubauten oder bestehenden Wohnhäusern, installieren Antennen und Sicherheitssysteme, erweitern bestehende Installationen und nehmen diese in Betrieb.

Multimediaelektroniker/innen EFZ mit Schwerpunkt Event, Sicherheit, Telematik, Elektroinstallation und Präsentationstechnik
Die Berufslernenden befassen sich mit Audio-, Video- und Sicherheitstechnik. Sie richten beispielsweise Videokonferenzen ein, installieren Überwachungsanlagen oder rüsten Grossveranstaltungen mit audiovisuellen Anlagen aus und betreuen diese.

Lehrdauer

4 Jahre
Berufsschulunterricht (ohne BMS)
1. und 2. Lehrjahr 2 Tage/Woche
3. und 4. Lehrjahr 1 Tag/Woche

Teilprüfung

Gegen Ende des 4. Semesters findet eine Teilprüfung von 6 bis 8 Stunden statt.
Die Prüfung umfasst folgende Handlungskompetenzbereiche: Analysieren und Ausmessen (ca. 1.5 Stunden), Beraten und Verkaufen (ca. 1.5 Stunden), Unterhalten, Reparieren und Ändernn (ca. 1.5 Stunden) und Installieren und Inbetriebnahme (ca. 3.5 Stunden).

Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren umfasst:
– die Teilprüfung am Ende des 2. Lehrjahres
– eine individuelle Produktivarbeit als Abschlussarbeit im Umfang von 40-100 Stunden
– Prüfung Berufskenntnisse im Umfang von 4 Stunden
– Erfahrungsnote aus dem berufskundlichen Unterricht (1. bis 8. Semester)
– Allgemeinbildung (nach Verordnung des SBFI)

Überbetriebliche Kurse

Diese finden im Berufsbildungszentrum des VSRT in Grenchen statt.

Umfang: 1. bis  3. Lehrjahr je 5 Tage zu 8 Stunden

Repetierende Elektroberufe

Lernende, bei welchen es mit dem erfolgreichen Lehrabschluss leider nicht geklappt hat, dürfen sich gerne nochmals für den Unterricht bei uns anmelden.
Füllen Sie dazu das unten stehende Anmeldeformular aus und senden Sie es per Mail an admin.ee@tbz.zh.ch  oder Fax an 044 446 95 90.
Wir informieren Sie rechtzeitig über den Beginn der Ausbildung.

Für die Anmeldung zum Qualifikationsverfahren sind Sie selber verantwortlich. Fragen dazu richten Sie per Mail an den Berufsinspektor ralph.voggenhuber@mba.zh.ch.

Anmeldung an Berufsfachschule Repetenten EE