Kunst an der TBZ

Das Wandmosaik von Alois Carigiet beim Eingang des Hauptgebäudes

Annemie Fontana realisierte in den frühen 60er Jahren das von Alois Carigiet konzipierte Wandmosaik zu den Meilensteinen der technischen Entwicklung. Im gewohnten Zeitverlauf von links nach rechts erscheinen die Meilensteine vom Feuer, zu Beginn der menschlichen Kultur, über den Einsatz von Rad, Schrift und Wind bis zu den mechanischen, aerodynamischen und schliesslich atomaren Gesetzmässigkeiten. Die letzte Darstellung – der Mondflug, der friedlichen Zwecken dient – lässt auch über 50 Jahre nach der Konzipierung die Frage nach dem ultimativen Ziel der Technik offen.
Carigiet Wandmosaik

Die Steinplastik «Signal» von Hans Fischli, ein Markenzeichen der TBZ

Die Plastik«Signal» fügt sich seit Jahrzehnten harmonisch in den bescheidenen Innenhof der TBZ ein. Oft nehmen wir Signale auch nur dann wahr, wenn sie für uns bedeutend sind – sonst sind wir ganz froh, wenn diese Zeichen sich unauffällig in die Umgebung einbetten.
«Ein Signal enthält im Allgemeinen eine Bedeutung und kann zur Übertragung einer Nachricht genutzt werden. Es ist nur dann von Nutzen, wenn der Empfänger einen definierten Sinn darin erkennt, über einen geeigneten Sensor verfügt und den Informationsgehalt entsprechend auswerten kann.»
Fischli Steinplastik

Der TBZ Turm von Daniel Roth auf der Terrasse des Schulhauses Sihlquai

Als Kunstturm stellen sich keine Fragen nach der direkten Nützlichkeit. Trotzdem ist der Bezug zur TBZ in den Stories zum Architekten Suchov, zum Buch «The hard boiled wonderland und das Ende der Welt» sowie zu unserem Weiterbildungsangebot frappant. Man kann den Turm aber auch als reinen Aussichtsturm, mit einem Erlebniswert für alle «Besteiger/-innen» und Betrachter/-innen auffassen . Mit dem Turm markiert die TBZ Präsenz in einem urbanen Raum, wo die Passanten mit den unterschiedlichsten optischen Reizen gesättigt werden. Wenn der Turm nachts schwach leuchtet, hat er auch die Funktion eines Leuchtturms.
Roth Kunstturm

Diverse Fresken und bewegte Bilder zu «Elektrik Kompost» von Ingo Giezendanner

Was geschieht mit der Hardware, wenn diese nicht mehr gebraucht wird? Mit der Renovation des Hauptgebäudes kam die TBZ 2008 im Einzugsbereich und im Innenbereich der neu gestalteten Aula und Mensa zu Fresken und bewegten Bildern von Ingo Giezendanner. Diese erzählen die Geschichte der Technik, die nun nicht mehr im Einsatz des Menschen steht und in diversen Stationen wieder von der Natur übernommen wird.
Giezendanner Elektrik Kompost